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Computer- und Videospiele sind das unterhaltsamste Medium des 21. Jahrhunderts. Digitale Spiele setzen mehr um als Hollywood und haben als Action-Medium für Menschen zwischen 14 und 40 das Fernsehen längst verdrängt. Einzigartig in Deutschland ist die Ausstellungsreihe „Spielkonsolen und Heimcomputer: Eine Retro-Spektive“, die am 5. und 6. September 2009 zum dritten Male die Entwicklung des Mediums zeigt – und nachspielt! Als Veranstalter greift der renommierte Sammler Oliver Knagge auf unzählige Automaten-, Computer- und Konsolen-Spiele und Geräte zurück, Original-Games aus vier Jahrzehnten. Gezeigt werden Computer- und Videospielkonsolen von 1972-2009, die im direkten Vergleich die rasante Entwicklung dieses Mediums verdeutlichen. Weitere Teilnehmer zeigen Automaten-Modifikationen oder selbstentwickelte Joysticks, um z.b. systemübergreifend mit nur einem Eingabegerät zu spielen. Die Retro-Spektive ist dabei nicht als Museum zu verstehen: Das Gros der Fläche belegen Geräte die funktionstüchtig und für Besucher spielbar sind. Hier zeigen Papas ihren Kindern, was früher „up-to-date“ war: Vor der Grafikreiz-Überflutungen moderner Konsolen, wurden Spiele vor allem wegen ihrer Idee und Mechanik bewundert. Die Sammlung hinter der Retro-Spektive ist eine der größten in Europa. Die Ausstellung unterstützen außerdem die Vereine Classic-Computing e.V. (Stuttgart) und Retrogames e.V. (Karlsruhe), sowie Mr. Atari und das Spielcomputer-Museum aus den Niederlanden. Zu den Exponate gehören Raritäten und legendäre Klassiker wie „Pong“ (1972), „Space Invaders“ und das Vektorgrafik-Wunder „Asteroids“ (1978) von Atari. Der Reiz „alter Spiele in Originalverpackung und perfektem Zustand“ machte Oliver Knagge (32) zum Sammler, der sich nach Apple-, Commodore- und PC-Spielen den amerikanischen und japanischen Konsolen zuwandte. Auf der Retro-Spektive 2009 dürfen die Besucher staunen und selbst versuchen. „Spielen von Pong bis zur PS3“ beschreibt Knagge seinen Streifzug durch die Game-Geschichte: Die Veranstaltung findet in einem kleinen Gasthof im Herzen der Metropol-Region Bremen - Oldenburg statt. Infos unter: www.retro-spektive.de
„Liebes Team des Videospielkultur e.V., ich bedanke mich bei Euch allen ganz herzlich für den Empfang im Videospielkultur-Verein! Auch im Namen des Auswärtigen Amtes und aller Gruppenteilnehmer möchte ich diesen Dank nach München übermitteln - über den Termin wurde im Lauf der Woche noch viel gesprochen und ich weiß mit Sicherheit, dass es allen Beteiligten viel Spaß bereitet hat! Vielen Dank für die Organisation und die Gastfreundschaft! Ich hoffe dass wir uns demnächst im Rahmen neuer Projekte oder bei einem der nächsten Branchen-Events mal wieder sehen! Sonnige Grüße aus Berlin“ Silke Zimmermann Projektleitung „Computerspiele als Teil der Kreativindustrie“
Franz Liebl vom (Jugendsendung on3) führt am 15. September ein Interview mit den Kanzlerkandidaten Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier – und ihr dürft die Fragen stellen! Schickt uns Eure Fragen zu den Themen Netzkultur und Videospielkultur – seid kreativ, stellt die Fragen, die weh tun und die euch am meisten interessieren! Schickt Eure Fragen einfach auf Facebook oder Mail an den Videospielkultur e.V. – am 15. September sind Merkel und Steinmeier dann eine Stunde lang gefordert, eure Fragen zu beantworten. http://www.br-online.de/jugend/politik-bundestagswahl-kanzlercheck-ID1250762689913.xml Download: Gameslounge #74 |
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Am 31. Mai 2006 wurde der Videospielkultur e.V. als Verein anerkannt. Seitdem existiert auch die Games Lounge, Münchens schönstes Gamertreffen. Ein Event für alle, die gerne in guter Gesellschaft zocken. Etabliert hat sich nicht nur die Veranstaltung, sondern auch der 2-Wochen-Zyklus mit Beginn um 20.00 Uhr. Die 73. Games Lounge beginnt aber einmalig bereits um 18.00 Uhr! Das schreit nach Party und ist nicht nur vorteilhaft für alle, die direkt nach der Arbeit vorbeikommen. Schließlich ist die Games Lounge DER Grund, am Montag einmal keine Überstunden zu machen. Auch für die vielen Gäste, denen die Zeit von 20.00 bis 01.00 Uhr Nachts zu kurz war, eine gute Gelegenheit alles zu zocken, was das Lager hergibt. Die frühere Startzeit ist aber nicht das einzige was unsere nächste GL besonders macht. Alle Besucher erwartet ein kostenloses Buffet – solange der Vorrat reicht. Gestärkt können wir uns dann vielen herausfordernden Wettkämpfen stellen. Ganz nach dem GL-Motto: Don’t play alone!
Ist exzessives Spielen eine Sucht? Für einige Menschen scheint die Antwort naheliegend, dabei sind es nicht nur übermäßig besorgte Eltern und Angehörige die, die Beratungsangebote für suchtgefährdete Computer- und Videospieler in Anspruch nehmen. Immer mehr Betroffene suchen aus eigenem Antrieb heraus die Fachstellen für Suchtprävention auf. Ein gutes Beispiel stellt die Caritas Initiative „Lost in Space“ dar. Die Initatoren arbeiten nicht mit platitüden und biederen Bildern auf ihrer Homepage, sondern sagen ganz klar: „Wenn Sie die Vermutung haben, zuviel Zeit am Computer zu verbringen, wenn Sie merken, dass das Internet Ihr Leben dominiert, wenn ein Computerspiel Sie nicht mehr loslässt und Probleme im real life verursacht, kommen Sie zu uns.“ In der Beratung geht es nicht darum das spielen mit Computer- oder Konsole zu verteufeln. Vielmehr soll sie helfen, objektiv und nüchtern mit den Spielen umzugehen, sich selbst restriktionen zu setzen und diese einzuhalten, sowie aktivitäten nachzugehen die mit Konsole und Controller nichts zu tun haben. Weitere Informationen zu Lost in Space. Download: Gameslounge #73 |
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Um das Massenmedium des 21. Jahrhunderts als solches zu greifen, muss die Medialität des Computerspiels erfasst werden. Was bedeutet es, von Computerspielen als Medium zu sprechen? Die Definition gibt einen bedeutenden Hinweis auf die Rolle des Computerspiels in der Kultur: Es reicht nicht, das Computerspiel als Verlängerung der Tradition aus Brett‐, Karten‐ oder Sportspielen zu bewerten, sondern es steht im kulturellen Kontext neben Film, Literatur, Theater und anderen vermittelten Unterhaltungsformen. Diese These wird am 11. August von Michael Liebe anhand konkreter Beispiele verdeutlicht. Eröffnet wird der Vortrag mit einer Präsentation der Projekte „DIGAREC“, „Computerspielsammlung“ und „A MAZE“ – welche dank ihrer Interdisziplinarität und des engen Bezugs zur Kunst‐ und Designpraxis einen wesentlichen Einfluss auf die theoretische Herangehensweise haben. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Zahl der Plätze ist aber begrenzt. Beginn ist um 19.00 Uhr. VSK‐Mitglieder haben freien Eintritt, für Nicht‐Mitglieder kostet die Teilnahme 3,‐ €. Ort Raum: R424, 4. Stock
Computer‐ und Videospiele sind zu einem bedeutenden Faktor der Medienwirtschaft geworden. Neben dem spielen als reine Unterhaltung beschäftigen sich immer mehr Menschen mit den künstlerischen und wissenschaftlichen Aspekten des Massenmediums. Der Münchner Videospielkultur e.V. fördert wissenschaftliche und künstlerische Werke von Studenten, Autoren und Künstlern zum Thema Computer‐ und Videospiele, wie beispielsweise das noch junge Forschungsgebiet der „Game Studies“, in dem unter anderem technische, wirtschaftliche, soziologische, pädagogische und medientheoretische Sichtweisen untersucht werden. „Die Förderung wissenschaftlicher und künstlerischer Arbeiten liegt uns sehr am Herzen und ist seit der Gründung des Vereins in unserer Satzung enthalten“, so Hendrik Lesser, Geschäftsführer des Münchner Videospielkultur e.V. „Studenten, Autoren und Künstler sind jederzeit herzlich willkommen, bei uns um Unterstützung anzufragen und unsere Erfahrung sowie unser Netzwerk für ihre Arbeiten zu nutzen.“ Download: Gameslounge #72 |
Computerspiele: Eine Provokation der Regeln
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