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Die Diskussion um Computer und Videospiele und deren Auswirkung auf den gelebten Alltag von Kindern und Jugendlichen hält an. Eine direkte Auseinandersetzung mit dieser Jugendkultur soll nun die bayerischen Parlamentarier für die Thematik Spielekompetenz sensibilisieren. Zum Auftakt des Abends um 19.00 Uhr im Münchner Maximilianeum erläutert André Horn, Vorstandsvorsitzender des Videospielkultur e.V., in einer Einführung in die Welt der Spiele den Markt, unterschiedliche Genres und Plattformen. Anschließend bietet sich allen Mitgliedern des Bayerischen Landtags die Möglichkeit selbst Hand an zahlreiche Spiele zu legen, sowie mit Spiele-Entwicklern und -Publishern auch über gesellschaftspolitisch strittige Werke zu diskutieren. „Veranstaltungen, wie der parlamentarische Spieleabend, tragen maßgeblich zur Aufklärung und Anerkennung von Computer- und Videospielen als Kulturgut bei“, so Hendrik Lesser, Geschäftsführer des Münchner Videospielkultur e.V. „Gerade politische Entscheider, die diesem Medium meist noch kritisch gegenüberstehen, können hier persönliche Eindrücke sammeln, die positiven Aspekte der Spiele wie Kunst, Unterhaltung, Lernförderung und Weiterbildung selbst erfahren und in die öffentliche Wahrnehmung rücken.“ Eine Liste aller im Rahmen des Spieleabends präsentierten Spiele sowie weitere Informationen finden sich unter www.cam-bayern.de/spieleabend. Partner des Parlamentarischen Spieleabends sind neben dem Videospielkultur e.V. (VSK) das Cluster Audiovisuelle Medien, die CSU Landtagsfraktion, der Bundesverband der Interaktiven Unterhaltungssoftware (BIU) und der Bundesverband G.A.M.E. Download: Games Lounge #69 |
Partner des Parlamentarischen Spieleabends |
Was wurde eigentlich aus „Amped 4“ und warum wurde „Tiberium“ nach zweijähriger Entwicklungszeit eingestampft? Jeder von uns hat es sicher schon einmal erlebt: Die Vorfreude wächst ins unermessliche, das jahrelange Warten neigt sich dem Ende zu, der Releasetermin rückt immer näher. Doch dann: Funkstille. Keine News, keine Screenshots, keine einziges Video erreicht mehr die gespannt wartende Fangemeinde. Das Spiel ist von einem auf den nächsten Tag wie vom Erdboden verschluckt. „Unseen 64“ beschäftigt sich mit diesem Phänomen und gräbt Artikel, Screenshots und Videos gecancelter Spiele wieder aus. Von Kuriositäten wie dem Virtual Boy über das Jaguar bis hin zu aktuellen Geräten wie der Playstation 3 liefert das Archiv zu fast jeder Plattform Material der nie erschienenen Titel, sowie Betaversionen, ergänzt durch Hintergrundinformationen aus Interviews mit Entwicklern. Entdecke www.unseen64.net
Was Metallica kann, können die Jungs vom NES e.V. schon lang! Doch während Metallica seine Lieder vor der versammelten Belegschaft noch selber trällerte, wird auf der 400 Mann starken LanParty in der JVA Landshut der Super-Knasti gleich unter den Insassen selbst gesucht. Die LanParty in der ehemaligen Jugendvollzugsanstalt Landshut ist aber aus mehreren Gründen besonders skurril. Vom 31.07 – 02.08.2009 trifft man sich zu diversen Wettkämpfen in „Battlefield 2“, „Call of Duty 4“, „Starcraft: Broodwar“ und weiteren Games hinter Schloss und Riegel, wobei man sich gleich an eine „Kaffeeflat“ anschließen lassen und die Pizza direkt in die Zelle liefern lassen kann. Wer Lust bekommen hat, für ein Wochenende eine Gefängniszelle zu bewohnen ohne dafür eine Bank ausrauben zu müssen, kann sich unter www.knastlan.de für den Event anmelden.
Der Todesplanet ist Münchens erste Videospiel-Bar. Schon seit 2007 trifft man sich hier jeden Donnerstag und Freitag zum Computerspielen und Hören von Electrosound. In den Räumlichkeiten an der Brudermühlstraße findet man nicht nur jede Menge fluoreszierende Lichteffekte und wummernde Bässe sondern auch immer genügend Zocker, die gegeneinander antreten wollen. DJ Adebar wählt neben der Musik für den Abend auch das Game aus indem sich die Teilnehmer von 19.00 – 01.00 Uhr messen dürfen, wobei das Spektrum von Actiongames bis zu Strategiespielen reicht. Reise zum Todesplaneten: www.todesplanet.com
Zum zweiten Mal in diesem Jahr packten wir unsere Klamotten, Games und Konsolen ein und begaben uns auf Erkundungstour. In der Jahrhunderthalle in Bochum fand vom 27.5 – 30.5.2009 das „Living Games Festival“ statt, welches als das erste Kulturfestival der Videospielbranche gefeiert wird. Auf dem Event gab es neben Podiumsdiskussionen, die sich der gesellschaftlichen Verantwortung der Spieleindustrie stellten, und Vorträgen zur Alterskennzeichnungen der USK auch ganz praktisches „Gamer-Handwerk“ gezeigt und erklärt. So trafen wir z.B. Tobias Kopka vom Digitale Kultur e.V. der uns ein paar Dinge über die Demoszene erzählte und ließen uns von Rob Leuchtenberger zeigen wie Game Charaktere entwickelt und gezeichnet werden. Zu guter Letzt haben wir uns auch noch mit den Vertretern des GameParents.de e.V. getroffen und mit ihnen über Eltern diskutiert die unter betreuter Aufsicht, die Spiele ihrer Kinder kennenlernen sollten und wollten. Zutritt leider erst ab 18 Jahren! Es hat sich mal wieder schwer gelohnt unser Vereinsheim zu verlassen und für ein paar Tage den Controller gegen die Wanderstiefel zu tauschen. Bedanken möchten wir uns bei Microsoft die uns großzügig mit Konsolen versorgten und uns damit die Games Lounge einfach mit nach Bochum nehmen ließen. Unser Vorstandsmitglied Janine wurde vor Ort auch vom „Wheel of Games Journal“ interviewt, hier könnt ihr das Gespräch ansehen. Fazit: Ein gelungener Event, auf dem wir nächstes Jahr sicher auch wieder vor Ort sein werden! Download: Games Lounge #68 |
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Einladung zum GameCamp Munich 2009 • erstes BarCamp für die Gamesbranche
Anmelden und Unterstützen Download: Einladung GameCamp |