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Der Ende 2006 gegründete vwh-Verlag für Fachbücher rund um Medientechnik und -wirtschaft bietet vielfältige Themenreihen, darunter auch eine mit dem Inhalt „Game Studies“. Das noch junge, interdisziplinäre und vielstimmige Forschungsgebiet der „Game Studies“ untersucht unter anderem technische, wirtschaftliche, soziologische, kulturwissenschaftliche, medientheoretische und pädagogische Sichtweisen auf Computer- und Videospiele. Inzwischen hat der Verlag eine Reihe an interessanten und ungewöhnlichen Titel wie „Selbstreflexivität im Computerspiel“, „Gefangen im Flow?“ sowie „Kultur und Informatik: Serious Games“ herausgebracht, um nur ein paar der Titel zu nennen. Bei der Ausstattung der Bücher steht, neben dem Inhalt, besonders der hohen Nutzwert (Register, Weblinks, oft buchbegleitende Materialien online) und die Langlebigkeit im Vordergrund. Umfassende Informationen zu den Büchern gibt es auf: www.vwh-verlag.de/vwh/
„Eltern sollen hinsehen, was ihre Kinder spielen, denn nur so kann der Streit, der sich in vielen Familien durch Computerspielen der Kinder entzündet, verringert werden.“ (Prof. Dr. Warkus) Digitale Spiele nehmen im Medienalltag von Kindern und Jugendlichen einen festen Platz ein. Eltern und pädagogisch Verantwortliche stehen der Computerspiel- und Unterhaltungskultur häufig distanziert gegenüber. Die „ComputerSpielSchule Leipzig“ stellt das Verbindungglied dieser Welten dar. Eltern und Pädagogen können sich hier Wissen rund um Computerspiele aneignen, so werden u.a. die Themen Jugendmedienschutz, Spiel-Genre- und Plattformen, sowie das selbstständige erleben von Spielwelten behandelt und gefördert. Kinder und Jugendliche werden unter Anleitung dazu befähigt, ihre erworbenen Kompetenzen rund um das Computerspielen an Eltern und Pädagogen weiter zu geben, gleichzeitig ist die „ComputerSpielSchule Leipzig“ Ort für Forschung und Entwicklung in der Region. Auf in die Schule: computerspielschule.org/index.html
Schon seit Anbeginn der Zeit berichtet „M! GAMES“ über die Spielzeuge von Millionen Gamern. Die erste Ausgabe erschien 1993 und hieß ursprünglich „MAN!AC“. Damit ist „M! Games“ das dienstälteste Videospielmagazin Deutschlands. Exklusive Berichte über kommende Hits für alle Konsolen, wichtige Neuheiten und weiterführende Berichterstattung zeichnen das Magazin seit Jahren aus. Die Artikel liefern Fakten und fundierte Meinungen und auch ein Blick über den Spiele-Tellerrand wird in den Ausgaben gewagt. Das Magazin ist auch online verfügbar unter: www.maniac.de
…findet vom 27. – 30.05.2009 unter dem Namen „Living Games Festival“ in der Jahrhunderthalle in Bochum statt. Der „Videospielkultur e.V.“ ist natürlich auch vor Ort und wird kräftig am kulturellen Austausch der Gamer mitwirken. Vorbilder des Festivals sind klassische Film- oder Literaturfestivals wie die Berlinale oder das Bachmann-Festival in Klagenfurt. Im Vordergrund des Festivals stehen daher nicht spektakuläre Effekte oder bunte Grafik, sondern Diskussionen über den Inhalt und die Qualität der Spiele. Die vielen Vorträge des „Living Games Festival“ beschäftigen sich unter anderem mit Erzählperspektiven, Charakter- und Storyentwicklungen, moralischen Aussagen und gesellschaftlichen Aspekten der weltbesten Games. Gemeinsam mit dem Publikum wird an den zwei Abenden des Festivals eine prominent besetzte 11köpfige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dieter Gorny über die zehn weltweit erfolgreichsten Games der letzten 12 Monate diskutieren und das wertvollste Spiel mit dem „Living Games Festival Award“ auszeichnen. Parallel dazu wird von allen Besuchern des Festivals der „Living Games Independant Award“ für das innovativste von Nachwuchsentwicklern produzierte Spiel vergeben. Download: Einladung Games Lounge #67 |
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Mit mehr als 10 Millionen aufrufen gewann das Video „Tetris“ des „GAME OVER Projects“ den „YouTube Video Award“ für das kreativste Video des Jahres 2007. „Tetris“ ist die insgesamt vierte Videoperformance des Franco-Schweizers Guillaume Reymond, in welcher er Spieleklassiker mit echten Menschen nachspielt. Je nach Spiel hat jede Person seine eigenen Verhaltensmuster und muss diese nach dem Vorbild der Vorlage ausführen. So übernehmen die Darsteller, von denen jeder nur ein einziges Pixel darstellt, in „Tetris“ die Rolle der fallenden Steine. Neben „Tetris“ hat der Videokünstler auch die Games „Pole Position“, „Space Invaders“ und „Pong“ in vier bis sechs stündigen Aufnahmesessions eingefangen. Die Aufwendig inszenierten Videos gibt es auf www.notsonoisy.com zu bewundern. Darüber hinaus finden sich auf der Seite auch Informationen und Bilder zu Guillaumes neuestem Werk „TRANSFORMERS“ in dem er mit echten Autos, Bussen und Menschen „Megatron“ zum leben erweckt. Zu „TRANSFORMERS“: http://www.notsonoisy.com/transformers/index.html
Nicht nur der Videospielkultur e.V. fördert die Kultur des Videospielens, auch der bereits 2002 gegründete Verein „RetroGames e.V.“ nimmt sich dieser Aufgabe aktiv an. Die Vereinsmitglieder welche sich selbst als Liebhaber und Sammler klassischer elektronischer Unterhaltungsgeräte wie Videospiel-automaten, Flipper, Heimcomputer und Videospielkonsolen sehen, haben es sich zur Aufgabe gemacht, alte Unterhaltungsgeräte vor der Verschrottung zu retten, originalgetreu zu restaurieren und in ihrer Ausstellung für die Nachwelt zu erhalten. Durch regelmäßige öffentliche Veranstaltungen des Vereins soll die Kultur der Videospiele gefördert und deren historische Anfänge vor dem Vergessen bewahrt werden. Die Ausstellung von RetroGames e.V. umfasst derzeit über 40 originale Videospielautomaten, verschiedene Flipper sowie einen Querschnitt durch 30 Jahre Videospielgeschichte. Die Sammlung wird ständig erweitert und restaurierte Geräte werden immer wieder auf den verschiedensten Events wie der „Games Convention“ und der „Olymptronica“ ausgestellt. Im Gegensatz zu klassischen Museen ist bei „RetroGames e.V.“ anfassen ausdrücklich erlaubt: Alle Spiele werden vom Verein spielbereit gehalten und können dort kostenlos genutzt werden. Zum „RetroGames e.V.“: www.retrogames.info Download: Einladung Games Lounge #66 |
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